Eine scheinbar utopische Geschichte von Constantin: Wir erwarten MINUS 21 Grad.
Eines morgens wachte ich sehr früh auf. Es war März, aber immer noch so kalt wie im tiefsten Winter. Ich war in mehrere Decken gehüllt. Und trotzdem hab habe ich gefroren. Das Thermometer zeigte Minus 17 Grad an. Das konnte nicht wahr sein. Der Schreck kroch mir kalt durch den Körper.
Ich krabbelte aus dem Bett und zog mir noch eine weitere Strickjacke drüber, dann legt ich mich wieder hin. Hätte er auch nur geahnt, warum es immer noch so kalt war, hätte ich mich nicht einfach wieder so ruhig zurück ins Bett gelegt. Ich schlief wieder und ein erwachte erneut um Punkt acht, dann hatte ich ausgeschlafen, obwohl Mittwoch war. Das lag daran, dass wegen der klirrenden Kälte die Schule ausfiel.
Als ich die Treppe der zweistöckigen Wohnung herunter lief, kam mir meine Mutter schon entgegen gepoltert: „Constantin hast du gesehen, was in der Zeitung steht?“
„Äh nein ich bin gerade erste aufgestanden.“
„Ist ja auch egal. Also in Mexiko und in Thailand wollen über 500.000 Menschen große, hell leuchtende Flugobjekte gesehen haben.“
„Bitte was ?“
„Ja! Forscher vermuten sogar, dass…“ Meine Mutter bricht ab, als ich ins Wort falle. Aber ich kann nicht glauben, was sie da sagt.
„Sind das nicht nur Halluzinationen? Wegen der Kälte meine ich.“
„Es sind eine halbe Million Forscherinnen, die das vermuten.“
Die Flugobjekte sollen sogar einen Zusammenhang mit der Kälte haben. Denn selbst auf der Südhalbkugel, wo normalerweise Hochsommer ist, sind Minusgrade. Das lese ich später selber in der Zeitung. Und es wird ja auch nicht Wärmer. Im Gegenteil. Es wird von Tag zu Tag kälter. Für Sonntag werden Minus 21 Grad erwartet. Die halbe Welt ist in Aufregung.
Warum nur, ist es so kalt?
Fortsetzung folgt…
Text und Bild: Constantin