Die Geschichte einer Entführung – von Alessia.

Es war einmal ein Mädchen, sie hieß Yuky. Ihre Eltern sind bei einem Autounfall vor zehn Jahren
verstorben.
Sie ist mittlerweile 19 Jahre alt und studiert gerade in England Medizin.
Sie ist die beste in ihrem Jahrgang und wurde gerade von ihrer Professorin als beste Studierende gelobt.
Zudem geht Yuky jeden Tag in ihr Lieblingscafé, was auf einer Brücke in der nähe eines Sees ist.
Sie erzählte ihren Mitstudierenden- jeden Tag, dass das Café verzaubert sei und das jeder Mensch, der in dieses Café ging, irgendwie anders wäre. Als würde die Menschen im Café eine Aura umgeben, die sie magisch wirken ließ. Manchmal hatte Yuki das Gefühl, die Leute würden einen winzigen Millimeter über dem Boden schweben.
Yuky konnte es nicht so richtig beschreiben, auch sie fühlt sich in diesem Café verzaubert. Auch wenn es total verrückt klang, aber Yuki fühlte es.
Auf jeden Fall war an diesem Tag etwas anders. Schon als sie im Café ankam, merkte sie, das irgendwas nicht stimmte. Jemand beobachtete sie. Sie wusste nicht genau wer und drehte sich um, niemand war zu sehen. Sie bekam Angst und ging. Einen Tag später kam sie wieder in das Café, um sich noch mal anzugucken, was genau das Problem war. Es war aber niemand da.

Und dennoch passierte etwas mit ihr: Yuky bewegte sich nicht mehr, sie war wie eingefroren, es kam nur ein junger Mann: Er tippte sie an und guckte, ob sie sich bewege, aber sie konnte nicht. Er nahm sie hoch und brachte sie zu einer Tür, die hinter einem Schrank war. Yuky bekam Angst und spürte einen Stich in ihren Herzen, es füllte sich an, als würde ihr jemand Million mal in den Bauch boxen .
Yuky wurde ohnmächtig. Als sie aufwachte, war da nur ein Raum mit einer Toilette, einem Waschbecken und einem kaputten Bett. Sie stand auf, schlug gegen die Wand und rief so laut wie sie konnte. „Hilfe!“. Yuky setzte sich auf den Boden und
dann merkte sie, dass ein kleines Fenster über der Tür war. Sie lief so schnell wie sie konnte!

Sie lief gegen die Tür und hoffte sie würde brechen. Yuki erinnerte sich daran, wie ihr Opa immer gesagt hatte „du hast Superkräfte mein Kind.“ Da war sie noch sehr klein. Eigentlich wollte Yuki kurz vor der Tür bremsen, rannte dann aber doch weiter. Sie bekam Angst und hielt sich die Hände vor ihr Gesicht. Dann passierte es auch schon: die Tür löste sich wie Wolken auf. Yuky traute ihren Augen nicht. Aber sie hatte Angst entdeckt zu werden und lief schnell weiter.

Sie rief wieder ,,Hilfe hört mich den keiner“ und suchte den Ausweg, sie fand aber keinen, es war wie in einem Labyrinth. Es gab unzählige Türen und noch mehr Räume. Plötzlich kam ein Man aus der Tür, Yuky erschrak und versteckte sich hinter einer Wand. Sie hatte diesen Man noch nie gesehen und es war nicht der Mann, der sie entführt hatte. Und dennoch war er ihre letzte Hoffnung. Sie überlegte, ob das vielleicht der Gehilfe ihres Entführers war.

Yuki traute niemandem und dennoch riss sie ihren ganzen Mut zusammen und kam aus ihrem Versteck. Zu ihrer Überraschung rief der Fremde in diesem Moment auch ,,Hilfe“. Er rannte direkt zu Yuki und fragte, sie ob sie hier auch eingesperrt wurde.
„Ja,“ sagte Yuki.
,,Er ist hinter mir her.“
Yuky fragte ,,wer, wer ist hinter dir her ?“
Er sagte mit tiefer Stimme ,,na er, der uns entführt hat.“
Sie erinnerte sich und bekam einen gewaltigen Schreck.
Der Man sagte hetzend ,,komm wir hauen ab, lass uns erst mal verstecken.“
Yuky folgte ihm.

Am Ende des Tunnels durchquerten sie eine rote Tür. Der Fremde war nicht der Entführer, ganz im Gegenteil. Er war sogar ziemlich net und lud Yuky danach in ein anderes, wunderschönes Café ein.

 

Text und Bild: Alessia